Eure Dachse
Im August 2014 fährt der Royal Rangers Stammposten 10 aus Hamburg auf das Bundescamp nach Neufrankenroda/Thüringen. 52 Pfadfinder nehmen am Camp teil, alle mit der Erwartung auf großartige Erlebnisse und bleibende Eindrücke. Alle, die nicht mitkommen, Freunde, Eltern und Interessierte wollen wir durch diesen Blog ein wenig am Camp teilhaben lassen.
Montag, 11. August 2014
Banner in Hamburg vergessen ... Kein Problem für die Dachse ... ;)
Danke Sascha für dein T-Shirt :) und gute Besserung für dich! Und schöne Grüße an dich Martin!
Sonntag, 10. August 2014
Erste Woche des Bundescamps
Heute erzähle ich euch von unserer ersten Woche auf dem Bundescamp. Am Montag sind 7 von uns hier in Thüringen angekommen. Auf dem Hinweg hatten wir schonmal die ersten Erlebnisse. Das erste war beim Tanken, als wir einen Umweg fahren mussten um zur Autobahn zu gelangen. Uns wurde die Ausfahrt durch eine Baustelle gesperrt. Als wir dann endlich auf der Autobahn waren, haben wir auf der Gegenspur einen ca. 15 Km langen Stau gesehen. Wir waren alle sehr froh, dass wir in Richtung Süden unterwegs waren. Um 13h haben wir uns dann hier auf dem Campgelände eingefunden. Es ging direkt zum Mittagessen. Danach haben wir angefangen, die große und die kleine Jurte aufzubauen und es natürlich auch geschafft. Als wir bei der Essensausgabe standen, hat es angefangen zu regnen. Wir hofften, dass der Regen schnell wiedr vorbei ist. Aber es kam ganz anders als gedacht. Er wurde immer heftiger. Also sind wir im Dauerregen zur nächsten Unterstellmöglichkeit gelaufen. Dort haben wir dann unsere Kartoffelsuppe gegessen. Danach sind wir soschnell wir konnten zu uns in die Jurte gerannt. Dort haben wir uns erstmal obenrum freigemacht, damit wir trocknen und nicht krank werden. Wir konnten unsere Großjurte gerade noch so vor dem Zusammensturz retten. Als es dann wieder trocken war von oben, sind wir zum Nachbarstamm gegangen. Dort hatten wir eine super Zeit. Am nächsten Morgen (Dienstag) war dann um 7:30h Wecken. Um 8h gab es Frühstück. Tim Rüdiger und Fabian haben die erste Kohte aufgebaut. Die andern 5 von uns haben angefangen an unserer Kogge zu arbeiten. Dies hat den restlichen Tag in Anspruch genommen. Wir hatten aber natürlich auch ein Mitagessen und ein Abendessen. Am späteren Abend sind wir wieder zum Nachbarstamm gegangen und hatten auch dort wieder eine super Zeit miteinander. Der nächste Tag (Mittwoch) hat genau so begonnen, wie der Tag vorher. Nach dem Frühstück haben ein paar von uns weiter an der Kogge gebaut. Die anderen haben angefangen, unser Eingangstor zur Region zu bauen. Bis zum Abendessen haben wir alles geschafft, was wir schaffen wollten. Der nächste Morgen (Donnerstag) hat genau wie die anderen mit einem Frühstück begonnen. Danach haben wir dann angefangen, unseren Regionalen und Stamminternen Bereich mit Seil abzuspannen. Nach dem Mittagessen sind wir ins Freibad gefahren. Dort hatten wir eine Wassertemperatur von 15 - 20°C. Tim war der erste Mutige, der ins Wasser gesprungen ist. Wir anderen haben uns vorbereitet indem wir eine Kinderrutsche runter ins kalte Wasser gerutscht sind. Danach waren wir einkaufen und sind wieder zurück auf unser Campgelände gefahren. Dort hatten wir dann eine Zeit der Entspannung, wo wir "nichts" gemacht haben. Am Abend hatten wir dann mit allen anderen Vorcamplern einen gemeinsamen Abschluss in der Burg. Die Band ist richtig cool. Das war der Bericht zum Vorcamp vom Bundescamp 2014. Der nächste Morgen (Freitag) begann wie alle anderen bisher. Am Mittag kamen dann die restlichen Teilnehmer aus unserem Stamm. Wir haben zusammen die restlichen Kohten aufgbaut. Abends hatten wir wieder eine super Zeit mit den Nachbarstämmen. Samstag Morgen war der gleiche Ablauf wie auch schon die Tage vorher. Nach dem Frühstück haben wir dann unsere Essgelegenheiten gebaut. Am Abend hatten wir dann mit allen ca. 15000 Rangern eine große Eröffnungsfeier in der Burg gefeiert. Es gab Musik, ein Theater und ein Feuerwerk zum Abschluss. Heute Morgen gab es auch wieder ein gutes Frühstück. Danach haben die Workshops begonnen. Nach dem Mittagessen gingen diese dann weiter bis zum Abendessen. Dieses kochen wir zum ersten Mal in unseren Kochteams.
Unpässlichkeiten
.... Ja, die gibts auch, leider.
Das ist Hans (Name geändert, ist der Redaktion bekannt).
Es wird zwar immer wieder Hygiene gepredigt, man soll viel Wasser trinken, Sonnencreme benutzen und sich häufig die Hände waschen.
Hans ging es nicht ganz so gut. Allerdings auch nicht So schlecht wie es auf den Foto aussieht . Kurz vor der Aufnahme hatte er mich noch um ein weiteres Brötchen und 3 (drei!!!) weitere Packungen Nutella gebeten. Es war nämlich gerade Frühstückszeit.
Hans ist inzwischen deutlich auf dem Weg der Besserung, keine Sorge liebe Eltern.
Es ist momentan wieder sehr heiß, heute ist Besuchertag, einige Eltern und Freunde sind bzw. waren schon da.
Das ist Hans (Name geändert, ist der Redaktion bekannt).
Es wird zwar immer wieder Hygiene gepredigt, man soll viel Wasser trinken, Sonnencreme benutzen und sich häufig die Hände waschen.
Hans ging es nicht ganz so gut. Allerdings auch nicht So schlecht wie es auf den Foto aussieht . Kurz vor der Aufnahme hatte er mich noch um ein weiteres Brötchen und 3 (drei!!!) weitere Packungen Nutella gebeten. Es war nämlich gerade Frühstückszeit.
Hans ist inzwischen deutlich auf dem Weg der Besserung, keine Sorge liebe Eltern.
Es ist momentan wieder sehr heiß, heute ist Besuchertag, einige Eltern und Freunde sind bzw. waren schon da.
Die wilde Seeräuberbande
Ein sonniges guten Morgen an alle Blog-Leser :)
Gestern Abend hatten wir unseren Eröffnungsabend des Bundescamps 2014 in der großen Campburg!
Alle waren in ihren Verkleidungen und wir haben uns angesichts unser maritimen Heimatstadt und unseres Bistros "Zum kopflosen Störtebeker" für die Seeräuber des 16.Jahrhunderts entschieden .... Seht selbst ;)
Euer Michael
Ein Post von MCW
Sagenhaft!
Die Eröffnungsfeier des Bundescamps zieht die 15.000 Teilnehmer in ihren Bann. Musik und Drama, Tanz und Feuerwerk bilden mit rangerspezifischen Darbietungen ein fesselndes Programm, das die Besucher immer wieder zu Begeisterungsstuermen hinreisst. Viele sind in spaetmittelalterlicher Kleidung erschienen, denn das Campmotto "Aufbruch" weist in die Epoche der Reformation. Den jungen Teilnehmern wird die Bedeutung von Mut und Entschlossenheit vor Augen geführt; jeder wird auch in seinem Leben bedeutende Entscheidungen treffen müssen. Eine grosse Begeisterung ist spürbar, sowohl für die Pfadfinderei als auch für Jesus Christus. Diese christliche Ausrichtung wird auch von den Vertretern der Politik gewürdigt. In seiner Grußbotschaft legt Praeses Johannes Justus ein klares Bekenntnis gegen jede Form von Antisemitismus ab.
Knutschattacke in der Dämmerung
"Ich ging gerade zwischen den Zelten hindurch, da stürzte sich ein Mädchen auf mich und hat mich gekuesst", berichtet atemlos der 1 1 jährige Kevin (Name geaendert) bei seiner Rückkehr zum Stammplatz. Doch ansonsten litten die Balzaktivitaeten bisher unter der Beschlagnahme durch die Aufbauarbeiten. Doch die Hamburger Region hat sich entschlossen, dem Abhilfe zu schaffen, und daher ein abendliches Speeddating (ab 18!) anberaumt. Dem Vernehmen nach sollen sich die Handzettel in Windeseile auf dem Campgelaende verbreitet haben...
Die Eröffnungsfeier des Bundescamps zieht die 15.000 Teilnehmer in ihren Bann. Musik und Drama, Tanz und Feuerwerk bilden mit rangerspezifischen Darbietungen ein fesselndes Programm, das die Besucher immer wieder zu Begeisterungsstuermen hinreisst. Viele sind in spaetmittelalterlicher Kleidung erschienen, denn das Campmotto "Aufbruch" weist in die Epoche der Reformation. Den jungen Teilnehmern wird die Bedeutung von Mut und Entschlossenheit vor Augen geführt; jeder wird auch in seinem Leben bedeutende Entscheidungen treffen müssen. Eine grosse Begeisterung ist spürbar, sowohl für die Pfadfinderei als auch für Jesus Christus. Diese christliche Ausrichtung wird auch von den Vertretern der Politik gewürdigt. In seiner Grußbotschaft legt Praeses Johannes Justus ein klares Bekenntnis gegen jede Form von Antisemitismus ab.
Knutschattacke in der Dämmerung
"Ich ging gerade zwischen den Zelten hindurch, da stürzte sich ein Mädchen auf mich und hat mich gekuesst", berichtet atemlos der 1 1 jährige Kevin (Name geaendert) bei seiner Rückkehr zum Stammplatz. Doch ansonsten litten die Balzaktivitaeten bisher unter der Beschlagnahme durch die Aufbauarbeiten. Doch die Hamburger Region hat sich entschlossen, dem Abhilfe zu schaffen, und daher ein abendliches Speeddating (ab 18!) anberaumt. Dem Vernehmen nach sollen sich die Handzettel in Windeseile auf dem Campgelaende verbreitet haben...
Was für ein Tag....
Er begann für mich Um 5.45 Uhr mit einer kalten Dusche. Allerdings macht man sich bei den Royal Rangers die Sichtweise der Physik zu eigen, wonach es keine Kälte gibt, nur Wärme! Das hilft.
Im Laufe des Vormittags gab es plötzlich eine Unwetterwarnung. Die Campleitung informierte durch Boten alle Stämme und Regionen. Und tatsächlich konnte man am Horizont drohende dunkelgraue Wolken heranziehen Sehen. Wir unterbrachen also unsere regulären Aufbauarbeiten und sicherten erst mal die schon aufgebauten Zelte. Lange Leinen, weit gespannt.
Gebetet haben wir allerdings auch. Niemand wollte das erleben, was am Montag , während des Vorcamps geschehen war : heftiger Wind, Regen, Schlamm , eingestürzte Zelte (nicht bei uns!) Aber die Front zog an uns vorüber (gerade jetzt fängt es an zu regnen).
Am Abend hatten wir eine grandiose Eröffnung in der Burg, alle verkleidet wie zur Zeit des ausgehenden Mittelalters. Wir waren als Piraten verkleidet mit roten Kopftüchern und schwarzen Augenklappen. Nur Schlechte Sitzplätze hatten wir.
Die Veranstaltung war bombastisch und endete mit einem Feuerwerk und der Verteilung von 15000 extra gedruckten Bibeln an alle Teilnehmer. Ich mach erst mal Schluss, muss mich um den Morgenkaffee kümmern...
Im Laufe des Vormittags gab es plötzlich eine Unwetterwarnung. Die Campleitung informierte durch Boten alle Stämme und Regionen. Und tatsächlich konnte man am Horizont drohende dunkelgraue Wolken heranziehen Sehen. Wir unterbrachen also unsere regulären Aufbauarbeiten und sicherten erst mal die schon aufgebauten Zelte. Lange Leinen, weit gespannt.
Gebetet haben wir allerdings auch. Niemand wollte das erleben, was am Montag , während des Vorcamps geschehen war : heftiger Wind, Regen, Schlamm , eingestürzte Zelte (nicht bei uns!) Aber die Front zog an uns vorüber (gerade jetzt fängt es an zu regnen).
Am Abend hatten wir eine grandiose Eröffnung in der Burg, alle verkleidet wie zur Zeit des ausgehenden Mittelalters. Wir waren als Piraten verkleidet mit roten Kopftüchern und schwarzen Augenklappen. Nur Schlechte Sitzplätze hatten wir.
Die Veranstaltung war bombastisch und endete mit einem Feuerwerk und der Verteilung von 15000 extra gedruckten Bibeln an alle Teilnehmer. Ich mach erst mal Schluss, muss mich um den Morgenkaffee kümmern...
Samstag, 9. August 2014
Einige Besonderheiten
Ich bin ein wenig umher gegangen und habe mir ein paar Bauwerke der Regionen angeschaut! Einiges Bemerkenswerte habe ich gesehen und will Euch ein wenig daran teilhaben lassen.
Ein großes Bauwerk haben die Bayern (Herzogtum Bayern) erstellt: einen Dom. Mit zwei Türmen. Bezeichnenderweise sind auf den Turmspitzen keine Kreuze gesetzt sondern goldene Fußbälle! Diese Bayern...
Die Region Lüneburger Heide hat in ihrem Eingangsbereich echte Erika gepflanzt. Die haben Fantasie...
Wir haben als Region Hammaburg eine Kogge gebaut, in der Abends unser Cafe "Zum kopflosen Störtebecker" betrieben wird.
Schaut Euch die Fotos an!
Bis bald!
Ein großes Bauwerk haben die Bayern (Herzogtum Bayern) erstellt: einen Dom. Mit zwei Türmen. Bezeichnenderweise sind auf den Turmspitzen keine Kreuze gesetzt sondern goldene Fußbälle! Diese Bayern...
Die Region Lüneburger Heide hat in ihrem Eingangsbereich echte Erika gepflanzt. Die haben Fantasie...
Wir haben als Region Hammaburg eine Kogge gebaut, in der Abends unser Cafe "Zum kopflosen Störtebecker" betrieben wird.
Schaut Euch die Fotos an!
Bis bald!
Abonnieren
Posts (Atom)









